Der Künstler Marco Russo untersucht mit seiner künstlerischen Praxis, wie kollektive Bilder entstehen, was heute Widerstand bedeuten kann und ob es neue Formen von Vorbilder braucht – nicht im heroischen Sinn, sondern als Figuren der Vorstellung, der Hoffnung, der Veränderung.
Die Arbeiten greifen auf Symbole von Kindheit, Religion, Popkultur und Politik zurück, um neue Narrative des Zusammenhalts und des Aufbegehrens zu entwickeln.
Kunst wird dabei nicht nur als ästhetisches Medium verstanden, sondern als Möglichkeit einer neuen, gerechten Zukunft.
Seine künstlerische Praxis versteht sich als Manifest der künstlerischen Imagination, das humorvoll und subversiv zugleich zu einer „Mitgliedschaft“ in einer anderen Realität - oder vielleicht unserer - auffordert.